Qualität hat ihren Preis


Wer mehr Genuss sowie Tier- und Umweltschutz haben will, der muss tiefer in die Tasche greifen. Hähnchen, Puten und auch Gänse aus extensiver Bodenhaltung oder Freilandhaltung wachsen langsamer auf. Die erhöhten Futter- und Aufzuchtkosten sowie die damit verbundene Mehrarbeit machen dieses Fleisch teurer.
Die extensive Geflügelhaltung verbessert das Wohlbefinden der Tiere. In jedem Fall haben die Tiere mehr Platz und damit mehr Bewegungsfreiheit. Je nach Haltungsform sind zusätzlich Auslauf und Beschäftigungsmöglichkeiten gewährleistet.



Billigangebote werden teuer erkauft


Sie gehen zu Lasten der Tiere und der Umwelt. So mussten sich bei der üblichen Intensivmast 24 bis 31 Hähnchen in ihrem fünf bis sechs Wochen kurzen Leben einen Quadratmeter Boden teilen und die Einstreu wurde nicht gewechselt.

Den Puten ergeht es nicht besser. Sandbad, Sitzstangen und Auslauf, die für ein artgerechtes Verhalten nötig sind, fehlen. Der konzentrierte Geflügelmist wird zum Entsorgungs- und damit zum Umweltproblem. Bei dem immer schnelleren und größeren Wachstum der Fleisch liefernden Muskeln kann die Entwicklung des Skeletts nicht mithalten; Verformungen der Knochen und Schmerzen sind u.a. typische Folgen der Intensivhaltung.

Die großen Bestände von üblicherweise 30.000 Hähnchen bzw. 4.000 bis 9.000 Puten pro Stall verhindern die Ausbildung von Sozialstrukturen. Hohe Besatzdichten und ein reizarmes Umfeld erzeugen zusätzlich Stress, der in Kombination mit weiteren Faktoren häufig zu Verhaltensstörungen wie Federpicken und Kannibalismus führt. Um »Abhilfe« zu schaffen, wird den Tieren ihre hoch empfindliche Schnabelspitze abgebrannt.

Helfen auch Sie und geben den Tieren eine Möglichkeit ein artgerechtes und natürliches Leben zu genießen.

 

Denken Sie immer daran, Billigfleisch fördert Massentierhaltung.

 

Hier ein Beispiel!!!